Tierpsychologen und der Kampf gegen die Probleme

In den Medien hört man ja ab und zu mal etwas von selbsternannten Tierpsychologen, die angeblich mit den Tieren sprechen können und mit diesen eine erfolgreiche Psycho-Therapie abhalten. Danach sind angeblich die Ängste oder Gebrechen des Tieres wie vom Winde verweht. Nun möchte ich mal meine Meinung zu diesem Thema kund tun und die Welt darüber aufklären.

Die Bekanntesten Tierpsychologen und Wunderheiler sind wohl die Pferdeflüsterer. Durch wundersame Art und Weise scheinen diese mit den Tieren zu sprechen und die Probleme dieser durch Handauflegen oder sonstiges zu heilen. Wenn schon Wunderheilung beim Menschen nicht funktioniert, warum sollte das bei Tieren dann anders sein?!

Hund querEin weiteres Beispiel ist wohl die Hypnose von Hunden. Diese werden in einen tranceähnlichen Zustand versetzt und (wohlgemerkt) mit menschlichen Worten „behandelt“. Dadurch sollen zum Beispiel Gelenkschmerzen vermindert werden. Meine Meinung dazu: Alles Humbug! Genau so, wenn dem Hund während der Hypnose eine Beruhigungstherapie verabreicht wird, um die Angst gegen laute Geräusche zu beseitigen.

BombeSo eine Geräusch-Phobie bekommt man nicht über das Unterbewusstsein weg, sondern bedarf langes Training mit dem Tier. Die meisten Hundebesitzer merken spätestens beim nächsten Silvester, dass die so hoch angepriesene Hypnose-Sitzung für den Hund keinerlei Erleichterung brachte und stopfen ihr Tier im Ernstfall (z.B. bei lauten Geräuschen) mit Hunde Beruhigungsmittel (Seditiva) zu. Das ist so, als würde man den Hund unter Drogen setzen. Dass diese Lösung nicht gut für den Hund ist und durch die Medikamente das Problem der Geräusch-Angst auch nicht behoben wird, sollte jedem klar sein.

Wenn der Hund wirklich extrem schreckhaft auf laute Geräusche reagiert, sollte man lieber mit dem Vierbeiner einen speziellen Desensibilisierungs-Kurs in der Hundeschule oder auf dem Hundeplatz mitmachen. Dort wird der Hund an diverse Situationen ganz langsam gewöhnt, so unter anderem auch an verschiedene Geräusche. Nach und nach verliert dann der Hund die Angst vor lauten Knallen und ist somit selbst zu Silvester viel ruhiger als sonst.

Es ist empfehlenswert, solch einen Kurs mit seinem Hund zu besuchen, wenn dieser noch im Welpenalter ist, es werden aber auch für ältere Hunde solche Kurse angeboten. Allgemein gesagt sollte man sowieso regelmäßig mit seinem Hund trainieren oder den Hundeplatz besuchen. Wer Interesse an einer speziellen Ausbildung seines Vierbeiners hat, sollte auch mal unter Rettungshunde Klingenthal vorbei schauen, dort wird unter anderem die Arbeit und Ausbildung von Rettungshunden beschrieben.

2 Gedanken zu „Tierpsychologen und der Kampf gegen die Probleme“

  1. Wer sagt eigentlich das Wunderheilungen beim Menschen nicht funktionieren? Es gibt in jedem Bereich Scharlatane, die vieles behaupten ohne es wirklich leisten zu können. Ein guter Tierpsychologe findet die Ursache durch beobachten und einfühlen heraus und gibt Tips und Hilfestellung um die Probleme zu lösen. Bestenfalls hilft er noch mit homöopathischen Mitteln, wie Bachblüten, um den Zustand ein wenig zu verbessern. Meist sitzt das Problem bei den Tieren je nach Gattung entweder obendrauf oder am anderen Ende der Leine. So sollte ein guter Tierpsychologe auch ein gutes Einfühlungsvermögen für Menschen haben um zu erklären wie man das Problem beheben kann. Dabei gibt es gute Menschen, die ihrem Tier wirklich helfen wollen und andere die ihre Fehler nicht einsehen……….da kann auch kein Psychologe mehr helfen :o)

  2. Ganz genau!
    Oft liegt das Problem auch am anderen Ende der Leine. Das ist dann meistens um so trauriger für die ganze Sache.

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